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Die Gaspreisentwicklung auf dem deutschen Markt

Verbraucher wissen, dass jeder Rohstoff teurer wird, je knapper sein Vorkommen bemessen oder je Gaspreisentwicklungschwieriger seine Beschaffung ist. Das gilt gleichermaßen für den Energiebereich; hier insbesondere für Öl, Kohle und Erdgas. Je weniger von einem fossilen Energieträger vorhanden ist, desto aufwendiger gestaltet sich seine Gewinnung. Das schlägt sich letztendlich auch für den Endverbraucher im Preis nieder. Beim Gas bedeutet das ebenfalls, dass die Gaspreise und somit die Gastarife steigen. Kontrollierbar sind die Behauptungen der Industrie nicht, da exakte Angaben über noch vorhandene Vorkommen nicht gemacht werden. Es ist lediglich bekannt, dass die noch verfügbaren Vorkommen beim Erdgas ergiebiger sind, als zum Beispiel beim Öl. Letztendlich muss sich der Endverbraucher jedoch auf Behauptungen zur Preisgestaltung verlassen und die ihm genannten Preise akzeptieren.

Aktuell zeichnet sich eine Entwicklung ab, die besagt, dass die Tendenz zukünftig mehr in Richtung Erdgas und somit weg vom Erdöl geht. Das bedeutet für die Preise des gefragteren Erdgases automatisch einen Kostenanstieg. Da weltweit immer mehr Energie tragende Rohstoffe benötigt werden, ist ein Rückgang innerhalb der Gaspreis-Entwicklung als kaum denkbar einzustufen. Mit Erdgas werden ungefähr 24 Prozent des weltweiten Bedarfs an Energie gedeckt. Russland und die USA sind mit 22 bzw. 20 Prozent die Haupt-Förderländer des Gesamtbedarfs. Leider ist es nicht undenkbar, dass Staaten, die große Mengen Erdgas besitzen und entsprechende Mengen exportieren, ihre Ressource als Druckmittel gegen andere Staaten einsetzen.

Da sich die Gaspreis-Entwicklung an den Preisen anderer Energieträger orientiert, bestand die zeitweise Hoffnung darauf, dass sich die Energiepreise durch steigenden Wettbewerb verringern könnten. Diese Hoffnung hat sich jedoch längst zerschlagen. Illegale Preisabsprachen unter den Energie-Konzernen werden immer wieder vermutet, wurden jedoch noch nie stichhaltig nachgewiesen.

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Ist eine Besserung am Gasmarkt in Sicht?

Verschiedene Anstrengungen, den Energie-Markt nachhaltig zu liberalisieren, schlugen lange Zeit fehl. Große Konzerne verstanden es immer wieder, kleineren Unternehmen einen wirkungsvollen Einstieg am Markt zu verwehren. Das hatte letztendlich jeder einzelne Verbraucher durch stete Gaspreis-Erhöhungen, die längst nur noch bedingt nachvollziehbar waren, zu bezahlen. Mittlerweile ist es trotz aller gegenteiligen Bemühungen einigen kleineren Energie-Versorgern gelungen, Fuß zu fassen und ihre günstigeren Preise an den Verbraucher zu bringen. Das hatte zwar keinesfalls einen Preissturz beim Gas zur Folge, führte aber immerhin - wenn auch eher mit symbolischen Charakter - zu einer vorübergehenden Stagnierung des Gaspreises. Symbolisch lediglich, da das Preisniveau im Vergleich zu Vorjahren nach wie vor auf einem sehr hohen Level steht. Bei der Preisgestaltung sind unter anderem die Kosten für die Förderung des Gases ausschlaggebend. Gas ist zwar in erster Linie ein Abfallprodukt der Erdöl-Förderung, je teurer jedoch die Ölförderung wird, desto höher gestalten sich auch die Preise für Erdgas.

Ein kleiner Teil der weltweiten Erdgas-Vorkommen ist Dank einiger Erdgasfelder erreichbar, die losgelöst von Erdölfeldern erschlossen werden konnten. Insofern steht ein Preisanstieg beim Erdgas zumindest nicht ganz im Verhältnis zur Preissteigerung beim Erdöl. Um ein einigermaßen kalkulierbares Preisgefüge bei Erdöl und Erdgas zu erreichen, orientiert sich jedoch der Gas-Preis am Öl-Preis. Die so genannte Ölpreis-Bindung hat zum Ergebnis, dass die Preise für Erdgas an den jeweils aktuellen Marktwert des Erdöls gekoppelt sind. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um gesetzliche oder sonstige, als bindend anzusehende Vorschriften, sondern um eine Absprache der großen Gas-Konzerne nebst der Importeure und Energieversorger.

Ursprünglich diente diese Vereinbarung lediglich der Finanzierungs-Sicherung, da nicht absehbar war, ob eine Förderung des Erdgases im Hinblick auf die notwendigen Investitionen bezüglich Förderung und Transport von Erdgas wirtschaftlich tragbar sein würden. Diese Befürchtungen haben sich längst zerschlagen, die Preisbindung wird jedoch von einigen Förderstaaten, wie beispielsweise Russland, den Niederlanden und Norwegen, nach wie vor aufrechterhalten. Da die Preisbindung rechtlich bisher nicht untersagt werden konnte, ist der Gaspreis somit nach wie vor an den jeweils aktuellen Erdöl-Preis gebunden, was zur Folge hat, dass die Preise für Erdgas durch die Anbieter auf dem Markt bestimmt werden, statt durch die mögliche Angebotsmenge und Nachfrage.

Ein weiterer Faktor zur Preisgestaltung von Erdgas sind beispielsweise die Beschaffungs- resp. Förder- und Transportkosten. Die Welt wird immer unsicherer, woraus resultiert, dass Kriege, Wirtschaftskrisen und sonstige Unruhen, die natürlich auch den Gasmarkt betreffen, verschiedene Lieferwege und Fördermöglichkeiten kurzfristig verschließen könnten. Somit wird Erdgas von Tag zu Tag ein wertvolleres Gut, das selbst bei ausreichendem Vorkommen unter widrigen Umständen nicht mehr gefördert und geliefert werden kann.


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